UniNEtZ Informationsveranstaltung am 21. und 22.01.2019

Der Informationstag am Montag startete mit Begrüßungen durch das Projektkomitee sowie Elmar Pichl vom BMBWF. Impulse und Mut zur Rolle der Wissenschaft für den nicht immer leichten Weg der nachhaltigen Entwicklung gab Markus Vogt von der LMU München. In seiner Keynote über „Ethik in Zeiten des Klimawandels“ stellte er seine Gedanken zur Verantwortung dar, die verschiedene Akteurinnen und Akteuren in turbulenten Zeiten haben können.

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Copyright: Marcella Ruiz Cruz 2019

Das Mittagessen stand ganz im Zeichen der Kollaboration: Beim Programmpunkt „Messer, Gabel, Stift“ hatten die Teilnehmer_innen des Workshops Gelegenheit, sich bei Tischgesprächen schon über erste inhaltliche Themen der SDGs auszutauschen. Von Studierenden der Universität für angewandte Kunst gestaltete Tischtücher schufen Impulse und Raum, um die Ideen aus den Gesprächen festzuhalten.

In den anschließenden SDG Workshops wurde das Fundament für die gemeinsame Arbeit gelegt. Nachdem sich die Teilnehmer_innen ein gemeinsames Bild des jeweiligen SDGs gemacht hatten, wurden die sogenannten targets (Unterziele des jeweiligen SDGs) genauer unter die Lupe genommen. Die vorhandene Expertise wurde dargestellt und mögliche fehlende Expertise eruiert, um sie durch andere Partner_innen im Projekt oder darüber hinaus abdecken zu können. Um bald mit der inhaltlichen Arbeit zu den SDGs starten zu können, erarbeiteten die Teilnehmer_innen erste Arbeitsschritt für die kommenden Monate.

Dass die gemeinsame Zusammenarbeit im UniNEtZ auch Freude bereiten soll, wurde durch den gemütlichen Ausklang der Veranstaltung mit Musik und Abendbuffet deutlich. Der Burgschauspieler und zweifache Nestroy-Preisträger Markus Hering las aus: Gert Jonke – Ein Sprachgewitter. Diese sehr unterhaltsame und humorvolle Lesung rundete den ersten Tag der Veranstaltung auf lockere Art und Weise ab.

Am zweiten Tag wurde ein Augenmerk auf die Vernetzung zwischen den SDGs gelegt. Nachdem die einzelnen SDG Arbeitsgruppen an den Erkenntnissen des Vortags angeknüpft hatten, gab es die Möglichkeit, sich mit Kolleg_innen der anderen SDGs zu vernetzen. Dabei wurde deutlich, wie stark die SDGs miteinander in Wechselwirkung stehen und wie viele Anknüpfungspunkte es in den nächsten Monate zwischen den SDG Gruppen geben wird.

Insgesamt war die positive Grundstimmung unter allen Teilnehmer_innen deutlich spürbar. “Das Engagement und die Offenheit der Kolleginnen und Kollegen aus allen Fachbereichen, sich auf dieses gemeinsame Experiment einzulassen, beeindrucken mich sehr. Alle treibt die Vision an, die Nachhaltigkeit an den Unis in unserem Land einen möglichst großen Schritt weiterzubringen”, berichtet Helga Kromp-Kolb von der Universität für Bodenkultur in Wien.

Copyright: Bernhard Kernegger 2019

Auch Studierende waren auf der Veranstaltung vertreten. Sie können als Multiplikator_innen die Grundgedanken des Projekts weitertragen und dazu beitragen, Nachhaltigkeit auch in der Lehre stärker zu verankern. “UniNEtZ ist eine wichtige Plattform für Studierende an einem interdisziplinären Austausch uniübergreifend teilzuhaben”, so eine teilnehmende Studentin.

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